Über uns

 

Lieber Besucher,

auf unserer Homepage, wenn auch gleich wir uns beschreiben möchten, ist es für uns ganz wichtig auf zwei für uns in unseren Leben ganz liebe und wichtige Menschen zu verweisen. Diese beiden haben es mit viel Liebe und viel Mühe geschafft, eine für uns einzigartige Blutlinie der geliebten Hunderasse Rottweiler zu züchten. Wer die beiden kennt, kann das mit reinem Herzen bestätigen. Wer das Glück hatte die beiden einmal zu Hause besuchen zu dürfen, kommt mit allergrößter Sicherheit aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Denn so viele Erfolge, so viele errungene Titel und vor allem so viel mit Liebe aber auch Leid gefüllte Geschichten zu erfahren, ist erlebenswert.
Ich spreche von Willi und Roseanne Enzian und ihrer seit 40 Jahren mit viel Liebe und Verantwortung geführten Zucht, des weltbekannten Rottweilerzwingers „Vom Hause Enzian.“

         

 

Wenn ihr jetzt wirklich Interesse an unserer Geschichte habt, braucht ihr etwas Zeit zum Lesen. Jedoch eines ist sicher, es wird sich lohnen. Ja, es gibt im Leben seltsame Zufälle, die sich manchmal nicht so einfach erklären lassen. Sie geschehen einfach. Vielleicht gibt es eine Vorbestimmung für uns Menschen und bestimmt hat alles was geschieht einen tieferen Sinn, als das dieser für uns im Moment ersichtlich zu sein scheint.
Im Jahr 1977 schleppte mich mein Freund Günther zu einer Hundeausstellung in den Stadtpark von Jena. Er liebte Hunde, genauer gesagt, Schäferhunde. Mein Großvater, ein absoluter Hundenarr, erhielt den Spitznamen Mulli, da sein Hund Mulli und er unzertrennlich waren, und ich glaube, dieser Funke ist bereits in der Kindheit auf mich übergesprungen. Was auch noch dazu beitrug, war wohl, dass in unserem Haus ein Hundeführer der Polizei wohnte. Schon damals war ich von der leichten Führigkeit eines so großen Hundes begeistert. Doch jetzt zurück zur Ausstellung nach Jena. Wir schlenderten über das Ausstellungsgelände, und wie das auf so einer großen Schau ist, waren dort die Boxer, Dobermänner, Riesenschnauzer und so weiter und so fort, vertreten.
Aber was war das?
Etwa 200 Meter entfernt, brodelte eine sich wild gestikulierende Menge von Menschen. Schreie, Pfiffe, springende Menschen. Was war da los? Was um Gottes Willen verbarg sich in der Mitte des Menschenringes. Gerade, als ich mir den Weg, um etwas zu erspähen gebahnt hatte, zuckte ich vom Jubelschrei der Menschenmenge zusammen. Doch dann hatte ich, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick, freie Sicht. Was ich nun sah, lies mir den Atem stocken. Wie hypnotisiert schob ich mich an zwei etwas korpulenten Damen vorbei. Dann endlich hatte ich freie Sicht. Ich spürte den Atem der nur wenige Schritte vor mir stehenden majestätischen Rottweiler. Ich sah die Rüden der Gebrauchshundeklasse. Bis dato kannte ich diese für mich edlen Tiere nur aus einem Buch oder einer Tierzeitschrift. Ab dem Zeitpunkt war es um mich geschehen. Zu Hause angekommen suchte ich nach Besitzern solcher Tiere. Ich wollte reden. Diese Hunde näher kennen lernen. Zwei Jahre später bekam ich meinen ersten Rottweiler Don von der Sachsenburg von Bernd Wagner. Ein knappes Jahr später stellte ich dann zusammen mit Bernd meinen Hund das erste Mal zu einer Hundeschau in Berlin aus. Richterin war damals Alice Zensch. Wie ich mich fühlte war ja klar. Ich war am Ziel meiner Träume angekommen.

 

         

 

Doch öfters kommt es anders und meistens als man denkt. Diesen so klugen Spruch musste ich am eigenen Leib erfahren. Mein Freund Peter, der die Hand schützend über meinen geliebten Rottweiler Don hielt, wenn ich einmal nicht zu Hause war, wurde zur gleichen Zeit wie auch ich zum Wehrdienst einberufen. So musste ich mich mit viel Tränen von meinem geliebten Rottweiler trennen. Der Traum vom Rottweiler zerplatzte. Beim Abschied schwor ich mir, nie wieder ein Tier zu bekommen. Natürlich besuchte ich Don sofern ich Urlaub hatte, doch nur auf Distanz, denn er hatte ja nun einen neuen Freund.

Nach nun 21 Jahren, in denen wahrlich viel passierte, ich die Grenzen vor dem Mauerfall überschritt und von Thüringen nach Rheinland-Pfalz zog, um es genauer zu sagen, von Kahla, dem grünen Herzen von Deutschland, in das kleine wunderschöne Eifeldörfchen Speicher. Eines Tages als ich vom Arbeiten nach Hause kam, überrannte mich meine Frau Nadine voller Aufregung und erzählte ohne Luft zu holen, dass unsere Tochter Saskia mit Rottweilern auf dem Hundeplatz rumtollte. Dies war meiner Frau nicht ganz recht, da sie wie so viele Menschen, Vorurteile gegenüber dieser Rasse hatte.

 

         

 

Tausende Bilder schossen durch meinen Kopf. Und vor allem: Wo ist dieses Tor zum Himmel….der Hundeplatz. Das Fieber hatte mich in sekundenschnelle, nach knapp 20 Jahren wieder eingeholt. Seit diesem Tag gingen wir alle drei hin und wieder auf den Hundeplatz und so nach und nach steckte ich meine Frau ebenfalls an, unsere Tochter Saskia war ja bereits mit dem nicht zu heilenden Rottifieber infiziert. Nun findet Nadine alle Rottis, wie sie immer sagt, total süß. Wir beobachteten viele Wochenenden die Arbeit mit dem Hund auf einem Hundeplatz. Wir waren begeistert! Wir lernten den Rüden Quaid vom Hause Enzian kennen, und last but not least, die Züchter von Quaid, Familie Enzian also Roseanne und Willi, kennen.
Meist wird ja aus einem „kennen lernen“ mehr, erst recht, wenn man ein gemeinsames Hobby hat.
Wir wollten unbedingt einen Hund von Roseanne und Willi Enzian. So kam der Tag, an dem wir nach Frankenthal eingeladen wurden und eine wunderbare Freundschaft begann. Nach zwei Jahren des Wartens bekamen wir endlich unsere Hündin Tini vom Hause Enzian. Jetzt konnten wir loslegen, unseren eigenen Hund auf eine Prüfung hin zu trainieren und auch auf Ausstellungen zu präsentieren. Was uns zudem fesselte, waren die vielen Leute, genauso hundeverrückt wie wir, die man auf den verschiedenen Ausstellungen kennen lernte.
Nach einiger Zeit fragten uns Roseanne und Willi Enzian, ob wir nicht Lust hätten, mit ihnen gemeinsam zu züchten. Das machte uns natürlich absolut stolz, da sie uns das Vertrauen und zugleich die Verantwortung schenkten, uns, in ihren für Schönheit und Sportlichkeit weltbekannten Zwinger, aufzunehmen. Heute stehen in unserem Zweitzwinger „ Vom Hause Enzian „ in dem kleinen Dörfchen Beilingen, Tini vom Hause Enzian, Uno vom Hause Enzian - geführt von Andreas.
Venus vom Hause Enzian geführt von unserer Tochter Saskia und Vulcan vom Hause Enzian von unserer Mama Nadine.

Wir wünschen allen Besuchern noch viel Spaß beim Besuch auf unserer Homepage. Und vergesst auf keinen Fall nette Grüße im Gästebuch zu hinterlassen

 

   

Andreas, Nadine und Saskia Schwab